Behandlung nach Vojta

Das Ziel: Dem Patienten wird eine verbesserte Haltungs- und Bewegungsmöglichkeit vermittelt, die er auf Dauer in seine Spontanmotorik einsetzen kann. Ebenso werden die Wahrnehmungsmöglichkeiten über den Körper deutlich verbessert.

Die Behandlung ist durch Kombination und Variation der Zonen und durch Auswahl der Ausgangsstellungen individuell konzipierbar und einsetzbar. Vorraussetzung für eine erfolgreiche Therapie ist die konsequente Arbeit drei bzw. viermal täglich.

Der Weg: Die Vojta-Behandlung regt das Gehirn an und bewirkt das Programm der angeborenen idealen Bewegungsmuster in Gang zu setzen. Im sogenannten Fortbewegungsprinzip werden in bestimmten Ausgangslagen (Rückenlage, Seitenlage, Bauchlage), über definierte Zonen am Rumpf und an den Extremitäten, Reize gesetzt. Diese bewirken Haltungs- und Bewegungsmuster, die den ganzen Körper (einschließlich der Hände, der Füße und des Gesichts) erfassen. Diese Bewegungsmuster (Reflexkriechen und Reflexumdrehen) haben die für jede Fortbewegung untrennbaren Komponenten zum Gegenstand: Die Aufrichtung gegen die Schwerkraft, die zielgerichtete Bewegung und die dynamische Anpassung der Körperlage. Neben der physiologischen Einstellung der Wirbelsäule und der Kugelgelenke sowie einer differenzierten Muskelarbeit ist u.a. eine Vertiefung der Atmung sowie eine Aktivierung des Kreislaufes und der Verdauung zu beobachten. Das Fortbewegungsprinzip ist als Basistherapie in allen klinischen Bereichen (Kinderheilkunde, Orthopädie, Chirurgie, Neurologie u.a.) unabhängig vom Alter des Patienten einsetzbar.


Trainingsraum

Termine nach Vereinbarung